Geschichte und Tätigkeit des Vereins 1879 veröffentlichten "Freunde der Heimatkunde"einen Randenführer und 1880 die erste Auflage von Altes und Neues vom Randen   1885 fanden sich einige Männer zu einer losen Vereinigung zusammen, mit dem Ziel, die Frühgeschichte Schleitheims zu erforschen. Samuel Pletscher, Fürsprech übernahm mit grossem Erfolg die Ausgrabungen.   1889 Gründung des Verein für Heimatkunde            Gründungsprotokoll   Ziele 1. Hebung und Förderung des Sinnes für die Pflege der Heimatkunde im Bezirk Schleitheim 2. Die Erhaltung und Sammlung von Gegenständen, welche ein geschichliches oder künstlerisches Interesse. Archäologische Forschungen Der kräftige Impuls, der zur Gründung mithalf, verlor nichts von seiner treibenden Kaft. Über Jahre hinweg bildeten die Ausgrabungen einen wesentlichen Anteil an der Tätigkeit des Vorstandes. Die archäologischen Forschungen standen während den ersten zwei Jahrzehnten im Zentrum der Vorstandstätigkeit.   Als 1914 die Ausgrabungstätigkeit von Gesetzeswegen an die Kantonsarchäologie übergieng, konnte der Verein nur noch begleitend an den Ausgrabungen teilhaben. Weiterhin wurden aber noch Protokolle und Berichte über neuere, kleinere Beobachtungen verfasst. Weiterhin wird die Erforschung unseres Bodens mit grossem Interesse verfolgt. Viele Geheimnisse liegen noch im Verborgenen und warten darauf, aufgedeckt zu werden.   Sammlungen Auch der zweiten Forderung der Statuten lebte der Vorstand intensiv nach. In erstaunlichem Masse schenkte man dem Verein Gegenstände von geschichtlichem, naturgeschichtlichem oder künstlerischem Interesse. Das Sammeln von historischen und zeitgeschichtlichen Gegenständen bleibt auch heute noch eine Hauptaufgabe des Vereins für Heimatkunde. Vorträge Die Tätigkeit des Vereins beschränkte sich nicht nur auf die Ausgrabungen und Sammlungen. Von Anfang an plante man mit Vorträgen und Exkursionen eine Art Weiterbildung. Als Beispiel diene das Programm von 1890: Dr. Probst - Über die hiesigen Schulverhältnisse; Erziehungsrat Wanner - Das kantonale Verfassungswesen von 1798-1853; Tierarzt Wanner - Die Tuberkulose bei Mensch und Tier; Reallehrer Pletscher - Geologische Verhältnisse der Heimat. Vorgeschlagen wurden auch Vorträge über gute Literatur. Ausflüge unternahm man auf den Randen (Randenburg), nach Donaueschingen (römische Funde) etc., meist dorthin, wo Historisches zu sehen war. Nachdem die Ausgrabungstätigkeit in die Obhut des Staates überging, erweiterte der Verein die Vortragsthemen. Politiker, Wissenschafter, Lehrer, aber auch Vorstandsmitglieder und „gewöhnliche“ Personen referierten über ein weites Themenspektrum und führten die Besucher mit Bilder und Filmen durch die Heimat, in ferne Länder bis ins Universum. Eine Auflistung der Vorträge finden sie hier. Diese zwei Vorträge füllten den Saal bis auf den letzten Platz: Dr. Bruno Stanek, Raumfahrtexperte: Hptm. Michael Meister, Militärpilot (aufgewachsen Von der irdischen zur kosmischen Zivilisation in Schleitheim): Die Patrouille Suisse   Geschichte des VfH       Der Vorstand        Vorträge        Hervorgegangen aus dem VfH
Ausgrabungsplan 1867 Ausstelungsraum 1975